Die beliebteste Fassung – die Krappenfassung
Die Krappenfassung ist derzeit die beliebteste Methode, Diamanten zu fassen und gilt als universelle Fassungsmethode. Sie wird Krappenfassung genannt, weil sie lange, dünne Krappen verwendet, die die Diamanten halten – üblicherweise drei, vier oder sechs Krappen. Die Fassung bringt die Schönheit der Diamanten optimal zur Geltung und ermöglicht es, Schliff, Farbe und Reinheit gut zu beurteilen. Bei größeren Diamanten sorgen Krappen für einen sicheren Halt.


Dissoo® Diamantring aus weißem Sterlingsilber
Beliebter Vorteil:
1. Die Vier- und Sechs-Krappen-Fassung sind besonders beliebt. Sie sind stabil und lassen weniger Diamanten verdeckt, wodurch die Schönheit des Diamanten klar und perfekt zur Geltung kommt. Die Sechs-Krappen-Fassung gilt als Kronenfassung und hat eine sehr romantische Bedeutung. Die sechs Krappen symbolisieren Verantwortung, Treue, Toleranz, Vertrauen, Fürsorge und Wertschätzung. Der Prinzess-Diamant wird von vier Krappen gehalten, die die Liebe eines ganzen Lebens repräsentieren.
2. Durch die Nutzung von Lichteinfall und -reflexion unter verschiedenen Winkeln wird das Funkeln des Diamanten aus allen Richtungen sichtbar, wodurch er größer und strahlender wirkt. Es entsteht die Illusion, größer zu sein als er tatsächlich ist. So entsteht ein beeindruckendes visuelles Erlebnis des Diamantrings.
3. Der Diamantring mit Krappenfassung ist elegant, klassisch und zeitlos und passt zudem zu verschiedenen Handformen, wodurch Sie strahlen.

Sechs- und Vier-Zinken-Fassung

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Die eleganteste - Kanaleinstellung
Die Kanalfassung ist eine sichere Methode, kleine Diamanten zu fassen. Dabei werden die Diamanten in zwei parallele Metallstege eingefasst, die klar und unaufdringlich wirken und eine sehr elegante Optik bieten. Diese Fassung wird häufig bei Eheringen oder Ringen verwendet, die nur kleine Diamanten aufnehmen und keinen zentralen Diamanten haben.

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Die stärkste - Lünetteneinstellung
Die Zargenfassung ist die stabilste und traditionellste Fassungsmethode. Dabei wird der Diamant von der Rundiste abwärts in eine Metallfassung (einen Rahmen) eingefasst. Zwischen den eingefassten Diamanten und der Zarge entsteht kein Spalt, die Oberfläche ist gleichmäßig und glatt. Auch die Zargenkante ist sanft geglättet und fühlt sich nirgends scharf oder kratzig an. Diese Mosaikfassung wirkt nicht aufdringlich und hat einen eher traditionellen und dezenten Stil – ideal für alle, die es zurückhaltend und stilvoll mögen.


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Das geheimnisvollste – „Mysteriöser Schauplatz“
Die sogenannte „Mystery-Fassung“ wurde 1930 von Van Cleef & Arpels, einer der bekanntesten Schmuckmarken, erfunden. Metallkrallen, -halterungen oder -sockel werden verwendet, daher auch die Bezeichnung „versteckte Einlegetechnik“. 1934 patentierte Van Cleef & Arpels eine „unsichtbare“ Fassung. Bis 1990 wurde diese Technik auch für Diamantfassungen eingesetzt. Später wurde sie in „versteckte“ Einlegetechnik umbenannt und ist allgemein als randlose Einlegetechnik bekannt.
Das Aufregendste – Spannungsaufbau
Die Bezeichnung „Klammerfassung“ rührt daher, dass die Spannung des Metalls selbst den Diamanten hält. Dadurch wirkt es, als ob der Diamant zwischen den beiden Metallteilen des Rings schwebt, weshalb man auch von einer Klemmfassung spricht. Mithilfe von Lasertechnologie wird der Diamant präzise ausgemessen. Anschließend schneidet der Juwelier eine winzige Nut in die beiden Ringschienen, sodass der Diamant oder andere Edelsteine durch den Druck der Metallschiene auf den Ring fixiert werden. Die Freizügigkeit des Diamanten wird im Vergleich zur Krappenfassung noch verstärkt, sodass er besonders brillant funkelt. Eine modischere und faszinierendere Mosaikfassung. Bei Einwirkung von äußeren Kräften kann sich das Metall verformen und der Edelstein herausfallen. Die Größe lässt sich nicht mehr verändern. Um Probleme zu vermeiden, empfiehlt es sich daher, die Ringgröße vor der Anfertigung genau zu bestimmen.

Das unauffälligste Profil – Zigeuner-Setting
Die sogenannte Zigeunerfassung, auch bekannt als verdeckte Fassung, ist eine besondere Art der Diamantringfassung. Dabei wird der Diamant zunächst in eine Vertiefung eingesetzt, die seine Taille optimal umschließt. Anschließend wird er durch Hämmern des umgebenden Metalls fixiert. Die Unterseite des Diamanten ist dabei nicht sichtbar, sondern wirkt wie im Metall versenkt. Der Juwelier klopft das Metall um den Diamanten herum fest, um ihn sicher zu halten. Bei dieser Fassungsmethode sitzt der Diamant sicher im Ring. Er ist bestens geschützt und kann sich nicht so leicht lösen oder herausfallen. Zudem ist er relativ sicher und verhakt sich nicht in der Kleidung oder zerkratzt diese. Diese Ringart eignet sich hervorragend als Ehering, insbesondere als Herren-Ehering, und verleiht jedem Outfit eine besondere Eleganz.

Der am häufigsten rückwärts verwendete Zinken
Jeder Diamant ist durch einen schmalen Metallstreifen einzeln voneinander getrennt. Die dünnen Säulen sind gleichmäßig dick und im gleichen Bogen gebogen. Nach dem Glätten der Säulenköpfe wirken sie von oben betrachtet wie kleine, glänzende Perlen. Jeder Edelstein ist einzeln gefasst, und die freiliegende Seite reflektiert das Licht auf wunderschöne Weise. Diese Fassungstechnik gehört zum Retro-Stil und wirkt prachtvoll und zugleich streng. Sie eignet sich besonders für kleine Diamanten mit geringem Karatgewicht und kleiner Größe und besticht durch ihre Zartheit und Feinheit.


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Die komplizierteste Aufgabe – Pflasterarbeiten
Bei der Nagelfassung wird die Duktilität des Metalls genutzt. Mithilfe von Werkzeugen werden mehrere kleine Nägel direkt in die Kante des Metalls eingeschlagen, um den Diamanten in einer Metallkralle zu befestigen. Die dicht aneinander liegenden Diamanten werden in die Nut und Feder des Metalls eingefasst. Bei dieser Fassungsmethode ist auf die Einheitlichkeit von Größe, Höhe und Anordnung der Diamanten zu achten. Da kein Metall den Diamanten umschließt, können sie mehr Licht durchdringen und reflektieren, was die Brillanz des Schmuckstücks zusätzlich hervorhebt. Die Stiftfassung wird hauptsächlich bei Gruppenfassungen von Diamanten verwendet und ziert luxuriöse Modelle. Ein wichtiger Hinweis: Eine Größenänderung ist bei einem vollständig gefassten Ring sehr schwierig. Wir empfehlen daher dringend, die Ringgröße bei der Anfertigung des Rings genau zu bestimmen, um spätere Probleme zu vermeiden.

Der luxuriöseste Präsentationsdiamant – Halo-Fassung
Bei einer Halo-Fassung werden kleine Diamanten in konzentrischen Kreisen oder Quadraten um den zentralen Diamanten angeordnet, um ihm ein strahlenderes Aussehen zu verleihen. Ringe mit dieser Technik wirken romantisch und nostalgisch. Der kleine Diamant-Halo lässt den Mittelstein größer erscheinen und verstärkt das Funkeln des gesamten Rings, was ihm einen luxuriösen Touch verleiht. Diese Fassungstechnik eignet sich besonders für Diamanten ab 0,5 Karat, da der Effekt so besonders gut zur Geltung kommt.


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